Der kammerchor cantamus dresden ist Mitglied der Initiative Weltoffenes Dresden.

Unser nächster Auftritt
 
Verleih uns Frieden
 
8. September 2019, 17 Uhr, Ev.-Luth. Kirche Dresden/Leubnitz-Neuostra

A-cappella-Konzert mit Werken von Schütz, Purcell,
Mendelssohn, Bruckner, Pärt u.a.

Leitung: Robert Schad

CHOR

Der Kammerchor Cantamus Dresden

Der kammerchor cantamus dresden wurde 1995 von Martin Lehmann (inzwischen Leiter des Windsbacher Knabenchores) aus ehemaligen Mitgliedern des Dresdner Kreuzchores und musikalisch ausgebildeten Frauenstimmen gegründet. Noch heute besteht der Chor in den Männerstimmen überwiegend aus ehemaligen Kruzianern. Von 2006 bis 2011 stand Stefan Vanselow am Dirigentenpult des Chores. Ihm folgte bis 2018 der in Leipzig beheimatete Chorleiter und Organist Marcus Friedrich. Im März 2019 übernahm Robert Schad die künstlerische Leitung.

Chorprobe015884 bearb Der knapp 40 Mitglieder zählende Chor setzt programmatisch einen Schwerpunkt auf geistliche A-cappella-Musik der Renaissance bis zur Gegenwart, die er an etwa sechs Wochenenden im Jahr erarbeitet und überwiegend in sakralen Räumen Dresdens und anderer mitteldeutscher Städte zur Aufführung bringt. Alle zwei Jahre führen Konzertreisen den Chor aber auch über Mitteldeutschland hinaus in andere Regionen Deutschlands oder ins europäische Ausland – etwa in die Schweiz, nach Österreich, Großbritannien, Polen und Schweden. Im Sommer 2018 gastierte der Chor im Rahmen einer Konzerttour nach Singapur und Malaysia erstmals außerhalb von Europa, u.a. mit zwei Auftritten beim renommierten George Town Festival.

cantamus dresden nahm seit seiner Gründung erfolgreich an vier Wettbewerben teil: dem Sächsischen Chorwettbewerb 2005 in Hoyerswerda („1. Preis“ und „Sonderpreis“), dem Internationalen Chorwettbewerb 2005 in Maasmechelen/Belgien („4. Platz“), dem Deutschen Chorwettbewerb 2006 in Kiel (Prädikat „sehr gut“) und dem Harmonie-Festival 2011 in Lindenholzhausen („2. Platz“). Das musikalische Profil des Chores wird durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Dirigenten, zuletzt Peter Schreier und Orchestern, u.a. den Dresdner Kapellsolisten unter Leitung von Helmut Branny, dem Leipziger Barockorchester oder dem Prager Ensemble Collegium 1704, ergänzt.

Einen Ausschnitt aus der umfangreichen Arbeit des Chores zeigen die CD-Einspielungen „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes – Psalmvertonungen aus fünf Jahrhunderten“ (2001), „Korrespondenzen – Barock und Moderne“ (2005), sowie die im Jahr 2011 veröffentlichte CD „Dass Du ewig denkst an mich“ mit modernen Volksliedbearbeitungen.

Der kammerchor cantamus dresden ist Mitunterzeichner der "Initiative weltoffenes Dresden", einem Zusammenschluss von Dresdner Kulturinstitutionen, die seit Januar 2015 gezielt Veranstaltungen in ihren Häusern anbieten, um damit Zeichen zu setzen für eine offene Gesellschaft, für Toleranz und Solidarität und gegen Angstmacherei und Populismus.
Die "Initiative weltoffenes Dresden" will einen Impuls aus der Zivilgesellschaft geben und steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert.
 

CHORLEITUNG


Robert Schad

Robert Schad ist gebürtiger Coburger, besuchte dort das musikalische Gymnasium und erlernte in dieser Zeit das Akkordeon-, Klavier- und Orgelspiel. 2009 nahm er ein Lehramtsstudium für Grundschulpädagogik mit Hauptfach Musik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg auf, das er 2014 abschloss. Während dieser Studienzeit fungierte er zudem als Tutor für die Seminar-Lehrgänge in Harmonielehre, Gehörbildung und angewandte Musiktheorie sowie als musikalischer Assistent des Universitäts-Kammerchores und des Nürnberger Hans-Sachs-Chores. Von 2014 bis 2018 studierte er Chor- und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden bei Prof. Hans-Christoph Rademann und Prof. Steffen Leißner.


Robert Schad bearbVon 2008 bis 2010 war Robert Schad freier Mitarbeiter als Konzertkritiker für die Coburger Presse. Seit Januar 2015 zeichnet er für die künstlerische Leitung der ökumenischen Kantorei der Weinbergskirche Dresden-Trachenberge verantwortlich. Von 2014 bis Ende 2018 hatte er eine Assistenzstelle beim Universitätschor Dresden inne, seit Oktober 2016 ist er Assistent beim großen Chor der Singakademie Dresden (Leitung: Ekkehard Klemm) und Leiter des Seniorenchores ebenda. Er war bereits regelmäßig beim Dresdner Kammerchor aktiv, zuletzt als Verantwortlicher für Einstudierungen sowie als Chorleiter für eine Konzertreise mit "Le Concert Lorrain" und dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach im Dezember 2018. Mit Hans-Christoph Rademann, Vaclav Luks und Andrew Parrott konnte er bisher häufig zusammenarbeiten.
Seine pädagogische Tätigkeit übt er weiterhin jährlich im Sommer als Dozent innerhalb der oberschwäbischen Schülermusikwochen des Internationalen Arbeitskreises für Musik e.V. (iam) aus.
 

Konzerte und Mitteilungen

AUDIO

CD-Einspielungen




dass-du-ewig

Dass du ewig denkst an mich

Deutsche Volkslieder in neuen Sätzen

Von Liebeslust und Liebesleid, Glück und Verlust, prallem Leben und plötzlich hereinbrechendem Tod erzählt – mal ernst, mal mit einem verschmitzten Schmunzeln – die vorliegende Aufnahme.
Man könnte meinen, dass Volkslieder vor allem im großstädtischen Raum allmählich in Vergessenheit geraten. Doch speziell das deutsche Volkslied erlebt in den letzten Jahren eine erstaunliche Renaissance. Neue Sätze und Arrangements entstehen, Chorensembles von unterschiedlichstem Rang und Anspruch ebenso wie namhafte Gesangssolisten sind dabei, das Volksliedsrepertoire in altem oder neuem Gewand wiederzuentdecken.
Und so haben auch wir uns anstecken lassen und unsere dritte CD-Produktion ganz dem Volkslied gewidmet. Zu hören ist eine sehr individuelle Auswahl deutscher Volkslieder in reizvollen zeitgenössischen Arrangements, von denen einige speziell für dieses Programm entstanden.
 

Bestellinformationen

Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, Bestell-Nr. VKJK 1133
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Hörbeispiele

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korrespondenzen

Korrespondenzen

Barock und Moderne

Die im Jahr 2004 entstandene Aufnahme spürt der Frage nach, inwiefern Kompositionen vergangener Epochen in die Musik unserer Tage hineinwirken und somit weiterleben bzw. wie sich zeitgenössische Komponisten mit diesem kulturellen Erbe auseinandersetzen und sich davon inspirieren lassen.

Eckpfeiler der Einspielung sind zwei Motetten von Sven David Sandstrøm, in denen die Bezugnahme auf Werke anderer Zeiten und Räume in besonderer Weise greifbar wird. „Hear my prayer, o Lord“, das in heutiger Musiksprache Henry Purcells gleichnamiges Anthem-Fragment abschließt, sowie das von Dietrich Buxtehudes ebenfalls zu hörender Kantate „Eins bitte ich vom Herrn“ inspirierte Stück „Es ist genug“.
Weitere Chorwerke der jeweiligen Epochen und Räume, mit denen Sandstrøm musikalisch ins Gespräch kommt, u.a. von Heinrich Schütz, William Byrd und Thomas Weelkes, vertiefen den Dialog zwischen Barock und Moderne.
 

Bestellinformationen

HOROS Dresden, Bestell-Nr. 11005
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himmel

Die Himmel erzählen

Psalmenvertonungen aus fünf Jahrhunderten

Psalmen als lebendige Zeugnisse des tiefen Glaubens an den alles umfassenden einen Gott boten – sei es in Form von Lobpreis, Bitte oder Klage – über die Jahrhunderte stets aufs Neue Anregung und Grundlage für das Entstehen von Kompositionen höchst unterschiedlicher Gestalt und Besetzung.

Die vorliegende Aufnahme vermittelt einen Eindruck von der Vielfalt mitteleuropäischer Chormusiktradition vom Spätmittelalter über Barock und Romantik bis ins 20. Jahrhundert.

Zu hören sind unter anderem Werke von Josquin Desprez, Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hugo Distler, Darius Milhaud, Knut Nystedt und Krzysztof Penderecki.
 

Bestellinformationen

HOROS Dresden, Bestell-Nr. 10901
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