Der kammerchor cantamus dresden ist Mitglied der Initiative Weltoffenes Dresden.

26.7. - 5.8.2018

Konzerttour Singapur/Malaysia
unter der Schirmherrschaft von:
Dr. Ulrich A. Sante, deutscher Botschafter Singapur
Nikolaus Graf Lambsdorff, deutscher Botschafter Kuala Lumpur

A-cappella-Konzerte mit geistlichen und weltlichen Werken 

von Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy,

Johannes Brahms,  Max Reger, Rudolf Mauersberger, Knut Nystedt u.a.

Leitung: Christian Preissler

 

CHOR

Der Kammerchor Cantamus Dresden

Der kammerchor cantamus dresden wurde 1995 von Martin Lehmann (inzwischen Leiter des Windsbacher Knabenchores) aus ehemaligen Mitgliedern des Dresdner Kreuzchores und musikalisch ausgebildeten Frauenstimmen gegründet. Noch heute besteht der Chor in den Männerstimmen überwiegend aus ehemaligen Kruzianern. Von 2006 bis 2011 übernahm Stefan Vanselow die Leitung des Chores. Seit 2012 wird das Ensemble von dem in Leipzig beheimateten Chorleiter und Organisten Marcus Friedrich dirigiert.

Chorprobe015884 bearb Der knapp 40 Mitglieder zählende Chor setzt programmatisch einen Schwerpunkt auf geistliche A-cappella-Musik der Renaissance bis zur Gegenwart, die er an etwa sechs Wochenenden im Jahr erarbeitet und überwiegend in sakralen Räumen Dresdens und anderer mitteldeutscher Städte zur Aufführung bringt. Alle zwei Jahre führen Konzertreisen den Chor aber auch über Mitteldeutschland hinaus in andere Regionen Deutschlands oder ins europäische Ausland – etwa in die Schweiz, nach Österreich, Großbritannien, Polen und Schweden.

cantamus dresden nahm seit seiner Gründung erfolgreich an vier Wettbewerben teil: dem Sächsischen Chorwettbewerb 2005 in Hoyerswerda („1. Preis“ und „Sonderpreis“), dem Internationalen Chorwettbewerb 2005 in Maasmechelen/Belgien („4. Platz“), dem Deutschen Chorwettbewerb 2006 in Kiel (Prädikat „sehr gut“) und dem Harmonie-Festival 2011 in Lindenholzhausen („2. Platz“). Das musikalische Profil des Chores wird durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Dirigenten, zuletzt Peter Schreier und Orchestern, u.a. den Dresdner Kapellsolisten unter Leitung von Helmut Branny, dem Leipziger Barockorchester oder dem Prager Ensemble Collegium 1704, ergänzt.

Einen Ausschnitt aus der umfangreichen Arbeit des Chores zeigen die CD-Einspielungen „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes – Psalmvertonungen aus fünf Jahrhunderten“ (2001), „Korrespondenzen – Barock und Moderne“ (2005), sowie die im Jahr 2011 veröffentlichte CD „Dass Du ewig denkst an mich“ mit modernen Volksliedbearbeitungen.

Der kammerchor cantamus dresden ist Mitunterzeichner der "Initiative weltoffenes Dresden", einem Zusammenschluss von Dresdner Kulturinstitutionen, die seit Januar 2015 gezielt Veranstaltungen in ihren Häusern anbieten, um damit Zeichen zu setzen für eine offene Gesellschaft, für Toleranz und Solidarität und gegen Angstmacherei und Populismus.
Die "Initiative weltoffenes Dresden" will einen Impuls aus der Zivilgesellschaft geben und steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert.
 

CHORLEITUNG

Marcus Friedrich

Marcus Friedrich wurde 1982 in Grimma bei Leipzig geboren, wirkte als Knabensopran in verschiedenen Chören und erhielt in dieser Zeit ersten Klavier- und Orgelunterricht. Im Oktober 2000 erhielt er den Erich-Glowatzky-Preis für sein kulturelles Engagement durch den damaligen Kultusminister Matthias Rößler.

marcus-friedrich 01Von 2002 bis 2006 studierte Marcus Friedrich Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig bei Stefan Nusser (Orgel), Prof. Roland Börger (Chorleitung), Cornelia Entling (Gesang), Prof. Helgeheide Schmidt (Klavier) und Prof. Alexander Vitlin (Orchesterleitung). Von 2006 bis 2011 studierte Marcus Friedrich Chor- und Orchesterleitung bei Thomaskantor Prof. Georg Christoph Biller, Prof. Dr. Michael Köhler (Orchesterleitung), Prof. Helmut Weese (Korrepetition). Vielfältige Meisterkurse, unter anderem bei Nicol Matt, Gunnar Eriksson oder Grete Pedersen vervollständigten seine Ausbildung.

Von 2006 bis 2011 war er Jugendreferent im Sächsischen Chorverband. Ebenfalls im Jahr 2006 wurde ihm das Amt des Kantors und Organisten an der Stadtkirche zu Naunhof übertragen, das er bis 2011 innehatte. Im Jahr 2008 gründete Marcus Friedrich den Landesjugendchor Sachsen, dessen künstlerische Leitung er bis 2015 innehatte. Darüber hinaus war er von 2009 bis 2012 Chorleiter des Philharmonischen Jugendchores Leipzig. Im Sommer 2011 wurde er zum Chordirektor der SCHOLA CANTORUM LEIPZIG berufen.

Neben dirigentischen Verpflichtungen übernimmt Marcus Friedrich Continuo-Aufgaben und ist als Organist, Korrepetitor und Sänger tätig. Konzerte mit verschiedenen Ensembles, unter anderem der Leipziger Kammerphilharmonie, dem Mendelssohn Kammerorchester, dem Leipziger Vocalensemble oder dem Chamber Choir of Europe führten ihn unter anderem in die Leipziger Thomaskirche, das Leipziger Gewandhaus, den Magdeburger Dom, ins Konzerthaus Berlin, in die Essener und Münchner Philharmonie sowie in viele Regionen Deutschlands und ins europäische Ausland.
 

GASTDIRIGENT

Christian Preissler

Christian Preissler, 1971 geboren, ist Chorleiter, Sänger und Gesangspädagoge. Bereits in seiner frühen Kindheit wirkte er als Knabensopran auch solistisch in zahlreichen Chören und wurde von einer Vielzahl namhafter Sänger/innen unterrichtet.  


Preissler ChristianErsten Unterricht im Fach Dirigieren erhielt er bei Dieter Müller innerhalb seiner 2-jährigen kirchenmusikalischen Ausbildung (C-Examen). Von 1993 bis 1997 studierte er an der Fachakademie (heute Hochschule) für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg (B-Examen) und setzte auch hier Schwerpunkte auf Chorleitung, Gesang und Gesangspädagogik. Anschließend absolvierte er von 1998 bis 2000 an der Musikhochschule Würzburg den Studiengang "Dirigieren/Chorleitung" bei Prof. Jörg Straube und beendete seine Ausbildung mit dem künstlerischen Diplom.

Stark geprägt durch die musikalische Ausbildung bei den Dresdner Kapellknaben und den Regensburger Domspatzen unternahm Preissler bereits als 19-Jähriger seine ersten Gehversuche als Chorleiter. Inzwischen kann er auf eine über 27-jährige chorerzieherische Praxis zurückblicken und sammelte mit einer Vielzahl von Chören aller Gattungen ein umfangreiches Maß an Erfahrungen. Besonders prägte ihn die langjährige Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Malzer, der ihm in stimmbildungs-

technischen und chormethodischen Bereichen wertvolle Impulse geben konnte.


Bis 2002 war Christian Preissler Leiter des 1992 von ihm gegründeten "Vokalensemble Cantabile Regensburg", welches sich unter seiner Leitung schnell zu einem der renommiertesten Chöre im süddeutschen Raum entwickelte. Seit nunmehr 16 Jahren ist Preissler Chorerzieher, Stimmbildner und Gesangspädagoge an der städtischen Musikschule Wolfratshausen. Dort leitet er den „Jugendkammerchor Wolfratshausen“, der zu den führenden Jugendchören im süddeutschen Raum zählt. Während seiner Tätigkeit als Gesangslehrer bereitet er immer wieder erfolgreich Schüler auf Abiturprüfungen (Musikadditum mit Hauptfach Gesang) und Aufnahmeprüfungen für das Gesangsstudium vor.

 

Zahlreiche Preise, Auszeichnungen und CD-Aufnahmen zeugen von seinem Erfolg in der Chorarbeit. Beim 6. Deutschen Chorwettbewerb 2002 wurde Preissler mit einem Chorleiterstipendium des Deutschen Musikrates ausgezeichnet.

 

Konzerte und Mitteilungen

AUDIO

CD-Einspielungen




dass-du-ewig

Dass du ewig denkst an mich

Deutsche Volkslieder in neuen Sätzen

Von Liebeslust und Liebesleid, Glück und Verlust, prallem Leben und plötzlich hereinbrechendem Tod erzählt – mal ernst, mal mit einem verschmitzten Schmunzeln – die vorliegende Aufnahme.
Man könnte meinen, dass Volkslieder vor allem im großstädtischen Raum allmählich in Vergessenheit geraten. Doch speziell das deutsche Volkslied erlebt in den letzten Jahren eine erstaunliche Renaissance. Neue Sätze und Arrangements entstehen, Chorensembles von unterschiedlichstem Rang und Anspruch ebenso wie namhafte Gesangssolisten sind dabei, das Volksliedsrepertoire in altem oder neuem Gewand wiederzuentdecken.
Und so haben auch wir uns anstecken lassen und unsere dritte CD-Produktion ganz dem Volkslied gewidmet. Zu hören ist eine sehr individuelle Auswahl deutscher Volkslieder in reizvollen zeitgenössischen Arrangements, von denen einige speziell für dieses Programm entstanden.
 

Bestellinformationen

Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, Bestell-Nr. VKJK 1133
Informationen: vkjk.de, Bestellung per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hörbeispiele

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korrespondenzen

Korrespondenzen

Barock und Moderne

Die im Jahr 2004 entstandene Aufnahme spürt der Frage nach, inwiefern Kompositionen vergangener Epochen in die Musik unserer Tage hineinwirken und somit weiterleben bzw. wie sich zeitgenössische Komponisten mit diesem kulturellen Erbe auseinandersetzen und sich davon inspirieren lassen.

Eckpfeiler der Einspielung sind zwei Motetten von Sven David Sandstrøm, in denen die Bezugnahme auf Werke anderer Zeiten und Räume in besonderer Weise greifbar wird. „Hear my prayer, o Lord“, das in heutiger Musiksprache Henry Purcells gleichnamiges Anthem-Fragment abschließt, sowie das von Dietrich Buxtehudes ebenfalls zu hörender Kantate „Eins bitte ich vom Herrn“ inspirierte Stück „Es ist genug“.
Weitere Chorwerke der jeweiligen Epochen und Räume, mit denen Sandstrøm musikalisch ins Gespräch kommt, u.a. von Heinrich Schütz, William Byrd und Thomas Weelkes, vertiefen den Dialog zwischen Barock und Moderne.
 

Bestellinformationen

HOROS Dresden, Bestell-Nr. 11005
Informationen: horos.de, Bestellung per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hörbeispiele

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himmel

Die Himmel erzählen

Psalmenvertonungen aus fünf Jahrhunderten

Psalmen als lebendige Zeugnisse des tiefen Glaubens an den alles umfassenden einen Gott boten – sei es in Form von Lobpreis, Bitte oder Klage – über die Jahrhunderte stets aufs Neue Anregung und Grundlage für das Entstehen von Kompositionen höchst unterschiedlicher Gestalt und Besetzung.

Die vorliegende Aufnahme vermittelt einen Eindruck von der Vielfalt mitteleuropäischer Chormusiktradition vom Spätmittelalter über Barock und Romantik bis ins 20. Jahrhundert.

Zu hören sind unter anderem Werke von Josquin Desprez, Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Felix Mendelssohn Bartholdy, Hugo Distler, Darius Milhaud, Knut Nystedt und Krzysztof Penderecki.
 

Bestellinformationen

HOROS Dresden, Bestell-Nr. 10901
Informationen: horos.de, Bestellung per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hörbeispiele

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Kammerchor Cantamus Dresden

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David Pinzer (Cantamus & Marcus Friedrich), Jörg Krauthöfer und Otto Baumann (Cantamus)

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